3 Taschen-Trage-Fehler, und wie Du sie vermeiden kannst

Fehlerhafte Taschentragetechnik? Ist das überhaupt ein Wort? Das ist doch Quatsch! Das ist doch wie laufen oder atmen, das kann man einfach, oder? Nun… jaein! Natürlich kann jede/r eine Tasche in die Hand nehmen und tragen, aber den einen oder anderen Trick, der den Profi vom Amateur unterscheidet, gibt es doch:

  •     Lange Haare und lange Gurte gehen nicht gut zusammen

Die Langhaarigen kennen das Problem: andauernd verfangen sich lange, offene Haare in den Gurten von Schultertaschen. In der Tat ist auch das Schuld an diversen Problemen mit unseren Haaren, die Spitzen werden strapaziert und das dauernde Reissen ist nicht von Vorteil für die Haare. Dafür gibt es zwei Lösungen: entweder Zopfgummi und Haare hoch, und gelegentlich mal die Tasche wechseln, z. B. Unterarmtasche oder Clutch tragen, das sorgt für Entspannung bei strapazierten Haarspitzen. Achtet außerdem schon beim Kauf darauf, das die Gurte und Henkel für Euch geeignet sind und auch daran, wann und wie ihr die Tasche tragt. Eine dicke Winterjacke kann das Trageerlebnis schon um einiges beeinträchtigen. Taschen also unbedingt genauso anprobieren, wie jedes andere Kleidungsstück auch! Ich habe immer einen Spiegel dabei und ermutige meine Kundinnen oft zum anprobieren, ihr glaubt nicht, wie wenige das von selber tun möchten.

  • Zuviel Gewicht!

Frauen tragen dem Klischee nach alles Mögliche und Unmögliche Zeug in ihren Taschen mit sich herum. Oft entspricht dieses Klischee zu einem guten Teil der Wirklichkeit. Euren Gelenken und eurer Haltung zuliebe solltet ihr aber wirklich überdenken, was ihr alles mitnehmt und ob ihr das wirklich braucht. Eure Handtasche ist ein Modeaccessoire und ein praktischer Begleiter, sie sollte aber nicht zur Rumpelkammer werden. Also raus mit all dem Kram, der nur aus Nostalgie-Gründen dort drinnen liegt, euer Rücken wird sich bedanken. Bonuspunkt: euer Lieblingsstück wird wesentlich länger ansehnlich bleiben, eine auf Dauer übervolle Tasche leidet und verliert schneller an Form und Aussehen.

Wenn ihr aber nun tatsächlich eine schwere Tasche haben „müsst“, dann tragt sie „cross body“, also quer über dem Oberkörper, das sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung. Noch besser: ihr wählt einen schicken Rucksack! Extra Tipp beim packen: die schwersten Dinge immer so körpernah wie möglich packen!

  •      Das falsche Modell!

Taschen zweckentfremden ist beliebt und kann vielerlei Gründe haben. Es ist aber in keinem Fall vorteilhaft für die Figur, wenn das Täschchen straff gespannt unter den Achselhöhlen sitzt. Sogenannte Tote bags und Henkeltaschen sind ein weiterer Fall: sie sind nicht dafür gemacht, auf der Schulter getragen zu werden, entweder sind die Henkel gleich zu kurz dafür oder sie sind so dünn, das es unangenehm wird. Warum eine Tote bag kaufen, wenn ihr wisst, das ihr keine Unterarm-Trägerin seid? Warum mit einer Clutch in den Club, wenn ihr schon wisst, das sie euch lästig wird und ihr eure Träger vermissen werdet? Wählt eure Taschen nach euren Aktivitäten aus, nicht danach, was „in“ ist. Eure Tasche soll nicht nur eure Bedürfnisse perfekt erfüllen, sie soll auch euren Stil komplimentieren. Das kann sie aber nicht, wenn sie „fehl am Platze“ ist. Eine komplett überfüllte Clutch macht den tollsten Look kaputt, eine Rucksack zum Cluboutfit könnte hingegen genau die Brechung sein, die euer Styling braucht.

Das sind meine Top 3 der häufigsten Fehler, kennt ihr weitere? Habt ihr euch wiedererkannt? Ich bin definitiv der Typ für „zuviel Gewicht“, da muss ich mich immer wieder mal zur Ordnung rufen. Wie ist das bei euch?

Habt ihr vielleicht ein spezielles Taschen-Problem, das ihr gerne gelöst hättet? Dann stellt eure Frage in den Kommentaren, da findet sich bestimmt etwas 😀

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