3 gute Gründe für Upcycling

Hier geht es zu meinem Angebot für dich!

„Aus der Not eine Tugend machen“ nannten unsere Omas das, wenn sie Pullis aufribbelten, Knöpfe in Marmeladegläsern sammelten und Bettzeug zu Kleidern machten. Wir nennen es heute „Upcycling“, gemeint ist jedoch im Prinzip das gleiche: etwas, das nicht mehr praktisch oder brauchbar ist in etwas umwandeln, das man brauchen oder anziehen kann. Die Gründe sind heute andere als früher. Während es früher oft schiere Not war, sind wir heute an einem Punkt angelangt, wo es uns so sehr an nichts fehlt, das Beliebigkeit eintritt. Upcycling meint das Gegenteil, es möchte bewahren und aufwerten.

In meinem Fall heißt das, Klamotten werden zu Taschen. Konkret: Deine alte Lieblingsklamotte wird zu Deiner neuen Lieblingstasche. Wie mein Angebot genau aussieht, erfährst du hier.

Aber warum sollte man das überhaupt machen? Es gibt so viele hübsche Taschen zu kaufen, die nicht aus altem Zeug gemacht sind, warum den Umstand auf sich nehmen, erst was zu schicken und dann auch noch auf das Ergebnis zu warten?

Darauf habe ich sogar mehrere Antworten, drei habe ich mal aufgeschrieben:

  • Weil Erinnerungen wertvoll sind!

Zunächst mal sprechen wir nicht von „altem Zeug“, sondern von einem Kleidungsstück, das du liebst oder an dem du sehr hängst. Immer mal wieder hat man absolute Lieblingsklamotten, sie passen herrlich und man verbindet schöne Erinnerungen damit, ja sie sind quasi Lebensbegleiter. Jacken, die einfach herrlich passten (früher). Das Hemd, in dem man sich kennen gelernt hat (vor 12 Jahren). Die Babybettwäsche (das Kind ist 9). Omas spitzenumsäumte Kopfkissensets mit Monogramm (die nie benutzt werden). Sachen, die man nicht wegschmeissen kann oder die noch „zu gut“ zum wegschmeissen sind. Wir möchten uns nicht trennen, weil wir Erinnerungen mit diesen Gegenständen verbinden, die uns wichtig sind und unsere Erlebnisse und Erinnerungen machen uns als Menschen aus. Wäre es nicht sinnvoller, diese Erinnerungen zurück in unser Bewusstsein und unseren täglichen Gebrauch zu holen, statt sie in der hintersten Schrankecke verstauben zu lassen, wo man sie nur allzu selten sieht?

 

  • Weil Minimalismus und bewusstes Einkaufen zu Recht zwei absolute Trends sind.

Allenthalben werden wir aufgefordert, uns von altem Ballast zu befreien und uns nur mit Dingen zu umgeben, die fair produziert wurden und gleichzeitig Freude in uns wecken (siehe Aufräum-Päpstin Marie Kondo, sie empfiehlt, sich bei jedem einzelnen Teil zu fragen: „Does it spark joy?“). Gerade unsere Schränke sind aber voll mit Dingen, die in eine Grauzone fallen. Streng genommen sollten wir sie weggeben oder wegschmeissen, aber wir können uns nicht trennen obwohl wir doch keinen Ballast mehr wollen. Und das ist der Moment, wo Upcycling eine Lösung sein kann. Im derzeitigen Zustand ist das alte Umstandskleid Ballast, denn es nimmt Platz weg. Umgearbeitet zur Tasche wird es jeden Tag dazu beitragen können, dir eine Freude zu machen, denn die Erinnerung ist noch da. Gleichzeitig tust du ein bisschen was für die Umwelt, indem du keinen neuen Müll produzierst.

 

  • Weil Individualität nicht von der Stange kommt.

Kennst du folgenden Gedankengang: „Schöne Tasche! Leider zu klein! Schade, nur eine Innentasche! Blöd, keine Außentasche!“ Kennst du, oder? Das denkt man sich nämlich eigentlich jedes Mal, wenn man Taschen bei Modeketten kauft. Wenn du selber deine Tasche entwirfst, bestimmst DU, wie sie aussieht und welche Features sie hat, alle Details liegen bei Dir. Wer wüßte denn besser als du, was du brauchst? Das ist allemal individueller, als die fünfte schwarze Tasche aus dem Modehaus…

Upcycling hat seine Ursprünge im Umweltbewusstsein, in dem Gedanken, einfach mal nicht mehr soviel wegzuschmeissen. Aber natürlich ist es auch ein Spiel mit dem „was geht noch?“, der Lust am Entdecken von Möglichkeiten und dem Kombinieren von Materialien. Es weckt die Lust in uns, nicht mehr sinnlos und quantitativ zu konsumieren, sondern zu schätzen, was wir haben und bewusst mit unseren Sachen umzugehen. Und das – finde ich – ist tatsächlich ein wichtiger Gedanke!

Wenn Du jetzt auch unbedingt eine Lieblingsklamotte retten möchtest, dann schreib mir schnell (kate@made-by-kate.de), wir geben ihr zusammen ein zweites Leben!

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